Archive for März, 2009

Lukas vor, noch ein Tor!

Hach, wie die Zeit vergeht. Wikipedia hat mir eben verraten, dass der Sieg der deutschen Nationalmannschaft im Handball ja schon zwei Jahre her ist. Irgendwie hätt ich grad garnicht gedacht, dass es schon so lange her ist. Auf der anderen Seite: Dieses Jahr wurden wir schließlich fünfter und naja, jährlich sind die Weltmeisterschaften dann ja doch nicht.

Wie auch immer, Lukas ist jetzt einer von sech Feldspielern die versuchen den Ball am Torwart des Gegners vorbeizuwerfen. Bei seinem ersten Spiel, das Linus und ich uns angeguckt haben, kam er zwar leider nicht dazu ein Tor zu werfen aber immerhin war er auf dem Feld. Hey, das ist weit mehr als die meisten von sich behaupten können! Linus findet es total spannend was Lukas da macht. Er stand quasi fast die ganze erste Halbzeit an der Plexiglasscheibe und zeigte ständig auf Lukas und guckte total interessiert dem Ball hinterher. In der zweiten Halbzeit lief er dann eher nur noch durch die Gegend und zog seinen kleinen Poohbär durch den Staub ;o)
Ich fand das ganze auch total spannend. Vor allem weil ich nur die Hälfte der Pfiffe des Schiedsrichters verstanden habe. Versteht mich nicht falsch, ich denke schon das er richtig gepfiffen hat. Aber die 40 Minuten haben nicht ausgereicht um die Regeln so richtig richtig zu verstehen. Und auch die Zwischenrufe der Zuschauer oder des Trainers von Lukas seiner Mannschaft haben mir geholfen. Der nimmt aber seinen Job scheinbar wirklich ernst und ist mit vollem Elan dabei: Er springt vom Platz auf und ruft, brüllt und feuert an. Meckert und motiviert. Total toll das mit anzusehen… Besser als der Trainer der Gegner, der hat nämlich mit dem Schiedsrichter diskutiert und beinahe einen Platzverweis kassiert ;o)

Lukas sein Trainer spielt selber auch Handball. Und nach dem Spiel ging es noch in die Halle vom Verein, wo die Mannschaft von Lukas die Spieler von der Mannschaft seines Trainers in die Halle zum Spiel führten. Halt wie es öfter auch mal beim Fußball gemacht wird. Samt Geschenk, weil die Meister wurden. Sportlich sportlich!

So, nach so vielen Worten lassen wir zum Ende noch ein paar Bilder für sich selber sprechen: